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BIOGRAFIE
MARIA LASSNIG
Maria Lassnigs Filme stellen nur einen Ausschnitt ihres künstlerischen Gesamtwerkes dar. Dennoch ist ihre Wirkung als Impulsgeberin für den österreichischen Trick- und Avantgardefilm nicht zu unterschätzen. Während ihrer Professur an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (1980-1997) gründete sie 1982 das Studio für Experimentelle Animation. Bis auf einen Besuch eines Zeichentrickkurses an der School of Visual Art New York eignete sich Maria Lassnig ihre Fähigkeiten autodidaktisch an. Nicht am Tricktisch, sondern am selbstgebauten Werktisch entstanden ihre Filme, denen meist sogenannte "Body-Awareness-Zeichnungen" vorausgingen. Als Mitbegründerin der informellen Malerei mit Arnulf Rainer und Begründerin der Körperkunst- Malerei sind ihre Filme stark im Kontext der bildenden Kunst zu sehen. Zur Motivation, Filme zu machen, erklärt sie: "Die Welt und die Leute in ihren tragikomischen Verwirrungen, Vorurteilen und Aberglauben gaben mir Stoff, mit dem Finger darauf zu zeigen. Mit Humor kann man Unvollkommenheit und Schmerz überwinden. (...) Als Maler Texte, Dialoge und Gesänge zu schreiben, war ein großes Abenteuer, aber es erweckte Gewissen und Verantwortungsgefühl, wenn nicht vor dem Film, so bestimmt nachher."
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