logo
 
 
BIOGRAFIE
Gertrude Moser-Wagner
Projekte von Gertrude Moser-Wagner beschäftigten sich in den letzten Jahren, wenn nicht mit Sprache oder Ort, dann mit Boden. Ihre internationalen Soil-Projekte untersuchen Boden, auf dem unsere Füße stehen, als das, was auf und unter dem Boden zivilisatorisch ab/gelagert ist. Die erste Ausstellung dazu fand 1998 in der Fotogalerie Wien statt, Projekte folgten in Prag, Göttingen und Bologna. Das Gesamtprojekt ist in Buchform erschienen (Soil=Boden, Erde; Hg. Gertrude Moser-Wagner, Triton Verlag, Wien, 2002);
http://elektro.mur.at/art-metabolism/
Der andere große Bereich sind Kommunikationsprojekte, Forschungen, Transpositionen und poetische Interventionen im öffentlichen Raum. Dabei geht es immer um ausgewählte Orte, Dörfer, Städte, Zonen, Straßen, Strecken.
Die Bildhauerin, geboren in der Steiermark, lebt in Wien (Diplom 1981 bei Bruno Gironcoli). Sie war mehrere Jahre Lehrbeauftragte an den Kunstuniversitäten Akademie und Angewandte in Wien. Seit ihrem Lecksteinprojekt (Wien 1985, Text Reinhard Priessnitz) arbeitet sie aus einem konzeptuellen Impetus heraus, der forschend interveniert und sinnlich-ästhetische wie auch kommunikative Ergebnisse erzeugt, die sie als ihre Bildhauerei behauptet. Ihr Werk ist interdisziplinär ausgerichtet und bietet Andockstellen, es sind Arbeiten im öffentlichen Raum genauso wie Ausstellungen in Kunsträumen. Hauptmedium dabei sind Video, Text, Radio, Installation und Intervention.
Arbeiten:
1980-1990 Konzeptuelle Untersuchungen und erste Videoarbeiten/Installationen
1990-2000 Ausstellungen in Museen, Kunsträumen: erweiterte Skulptur und Minusformate
Seit 2000 zunehmend Projektkunst, öffentlicher Raum, Recherche, Poetische Intervention
Zurück

www.moser-wagner.com